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| Der urbanicom-Preis wird für außergewöhnliche Konzepte und Maßnahmen zur Förderung der Urbanität vergeben. Er kann sowohl Personen als auch Organisationen verliehen werden. Der Preis kann jedes Jahr verliehen werden. Über die Vergabe entscheidet der Vorstand von urbanicom. |  | | urbanicom-Preis 2009 | | Das Düsseldorfer Unternehmen CENTRUM Grundstücksgesellschaft mbH wurde auf der 32. Studientagung in Saarbrücken mit dem urbanicom-Preis 2009 ausgezeichnet. Aus den Händen von Prof. Sigurd Trommer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, nahm Holger Wohner, Geschäftsführer der CENTRUM Grundstücksgesellschaft mbH, den Preis entgegen. Gewürdigt wurde damit das herausragende Engagement der CENTRUM Grundstücksgesellschaft mbH bei der Erhaltung, Entwicklung und dem Bau innerstädtischer Geschäftshäuser in 1a-Lagen und integrierten Haupteinkaufsbereichen. CENTRUM hat seinen Sitz im „Haus vor dem Wind" im Düsseldorfer Medienhafen und ist ein klassischer Projektentwickler. Das von Holger Wohner und Uwe Reppegather geführte Unternehmen identifiziert bundesweit sanierungsbedürftige und untergenutzte Immobilien, kauft sie, investiert Millionen und verkauft die Gebäude dann langfristig vermietet weiter. |  (v.l.n.r.: Prof. Sigurd Trommer, Holger Wohner) | | „Dabei setzt CENTRUM durchweg auf starke, eigenständige Architektur und sucht den Einklang zwischen Anforderungen der Kommunen und der späteren Mieter" so Trommer. Das Investment- und Entwicklungsvolumen unseres Preisträgers lag alleine in den letzten sechs Jahren bei mehr als 1,5 Milliarden Euro. Die Projekte finden sich in zahlreichen deutschen Städten. |  | | urbanicom-Preis 2008 Staatssekretär Dr. Engelbert Lütke Daldrup wurde auf der 31. Studientagung in Kiel mit dem urbanicom-Preis 2008 ausgezeichnet. Mit dem Preis wird das herausragende Engagement von Dr. Lütke Daldrup bei der Erarbeitung einer neuen nationalen Stadtentwicklungspolitik gewürdigt, die im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung initiiert hat. urbanicom honoriert dabei den Mut und Einsatz von Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Stadtentwicklungspolitik auf Bundesebene zu betreiben. Sigurd Trommer hob in seiner Laudatio den Einsatz Lütke Daldrups für die Städte unseres Landes hervor: „Die nationale Stadtentwicklungspolitik ist ein Gemeinschaftsprojekt, zu dem alle, die an der Zukunft von Stadt und Region Interesse haben, von Ihnen eingeladen sind, sich zu engagieren. Genau dies ist auch die Idee des Vereins urbanicom. Hier kommen Architekten, Stadtplaner, Vertreter von Ämtern und Behörde, Händler und Citymanager zusammen, um über Zukunftsfragen der Stadtentwicklung zu diskutieren." Dies sei, so Trommer, zugleich eine Bestätigung für die jahrzehntelange Arbeit von urbanicom.   urbanicom-Preis 2007 Stadt Hagen erhält urbanicom-Preis 2007 für vorbildliches Stadtmarketing. Die Stadt Hagen wurde auf der 30. Studientagung in Erfurt mit dem urbanicom-Preis 2007 ausgezeichnet. Aus den Händen von Sigurd Trommer, dem stellvertretenden Vorsitzenden von urbanicom, erhielten Ludwig Heimann, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stadtmarketing Hagen e.V., Christian Isenbeck, Citymanager der Stadt, sowie Melanie Redlberger, Leiterin des Schaufenstermuseums, den diesjährigen urbanicom-Preis. Mit dem Preis wird das herausragende Engagement der Stadt Hagen im Stadtmarketing sowie im Stadtumbau gewürdigt. Sigurd Trommer hob in seiner Laudatio das außerordentliche Engagement Hagens in den letzten Jahren hervor. Hagen habe sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Architekten, Stadtplaner, Tourismusorganisationen, Politik, Verwaltung und Stadtmarketing hätten dabei eng zusammengearbeitet und so Hagen zu einer lebens- und liebenswerten Stadt gemacht. Selten sei es einer Stadt gelungen, sich den Zielen von urbanicom so zu verschreiben wie es Hagen getan hat. Während andernorts viel über den demografischen Wandel geredet werde, habe man in Hagen Tatsachen geschaffen. Trommer: "Mit der Marke "Lebendiges Hagen" hat man sich ein Ziel gesetzt und in sogenannten Zukunftsforen eine Kooperationsplattform für die Wirtschaft und Politik geschaffen, aus der eine große Anzahl von konkreten Projekten resultieren, unter anderem das Schaffen von Arbeitsplätzen für ältere Bürgerinnen und Bürger." Herausragendes Beispiel sei der Schaufensterwettbewerb, mit dem man 1999 eine alte Tradition wiederbelebt hat. |  | |  urbanicom-Preis 2006 | | Hartmann von der Tann erhält urbanicom-Preis 2006 für die ARD-Fernsehserie Bilderbuch Deutschland. Der ARD-Koordinator für Politik, Gesellschaft und Kultur, Hartmann von der Tann wurde am 22. Mai 2006 auf der 29. Studientagung mit dem urbanicom-Preis für außergewöhnliche Konzepte und Maßnahmen zur Förderung der Urbanität ausgezeichnet. Hartmann von der Tann hat die Fernsehreihe Bilderbuch Deutschland, die von der ARD seit 1995 ausgestrahlt wird, entwickelt. Hartmann von der Tann, 1943 in Villingen geboren, hat seine ARD-Karriere im Hörfunkstudio Karlsruhe des Süddeutschen Rundfunks begonnen, war beim Südwestfunk in verschiedenen Funktionen, ARD-Korrespondent in Mexiko, Leiter der Hauptabteilung für Sport, Hörfunk und Fernsehen des Südwestfunks, schließlich ARD-Sportkoordinator und ist seit 1993 ARD-Fernsehkoordinator für Politik, Gesellschaft und Kultur. „Die ARD hat mit der Fernsehserie Bilderbuch Deutschland, in mehr als 400 Folgen, nicht nur historisch bzw. kunstgeschichtlich interessierte Zuschauer angesprochen, sondern alle, die ein Stück Deutschland für sich entdecken wollen und gern in Deutschland, unserer Heimat, unterwegs sind. |  | Gerade in einer Zeit, in der wir viel von Globalisierung reden zeigt uns diese Serie, wie deutsche Landschaften und Städte prägend sind, für unsere Geschichte und unsere Kultur.“ Dies hob der stellvertretende Vorsitzende von urbanicom, der Bonner Stadtbaurat Sigurd Trommer in seiner Laudatio im Städtischen Kunstmuseum Bonn vor mehr als 100 Tagungsteilnehmern hervor. Für den kurzfristig verhinderten Hartmut von der Tann nahm der Kulturchef des Westdeutschen Rundfunks Köln, Helfried Spietra, den Preis stellvertretend entgegen. |  | | urbanicom-Preis 2005 | | | Der Düsseldorfer Architekt Walter Brune erhielt am 6. Juni 2005 auf der 28. Studientagung aus den Händen von Lovro Mandac, Vorsitzender von urbanicom - Deutscher Verein für Stadtent-wicklung und Handel e.V. den diesjährigen urbanicom-Preis. Lovro Mandac: „Mit Walter Brune erhält in diesem Jahr den urbanicom-Preis ein Architekt, Planer, Bauherr, Diplom-Ingenieur, Kulturbotschafter und medialer Streiter für die Stadt. Walter Brune erhält den Preis für sein Lebenswerk. Er hat mit seiner Lebenseinstellung beispielhaftes für die Vitalität und das Bild unserer Städte geleistet." Walter Brune, Sohn einer Architektenfamilie, wurde 1926 in Bremen geboren und schloss seine Ausbildung an der Bremer Hochschule für Technik 1947 als Diplom-Ingenieur ab. Bereits 1950 machte er sich selbstständig und befasste sich mit Großprojekten, die zunächst überhaupt nichts mit dem Thema Handel und Einkaufen zu tun hatten. In den 60er Jahren begann er für verschiedene renommierte Einzelhandelskonzerne große Kaufhäuser zu bauen und machte sich insbesondere mit Projekten in denkmalgeschützten Stadtkernen, wie in Celle und Goslar, einen Namen. Seit den 70er Jahren übernimmt Brune zunehmend auch |  Verantwortung als Bauherr, wie z.B. herausragend für die 1986 fertiggestellte Kö Galerie in Düsseldorf. In den letzten Jahren plante er besonders interessante Galerieprojekte, wie die Heuvel-Galerie in Eindhoven und engagierte sich mit Projekten in den neuen Bundesländern. Walter Brune arbeitete u.a. mit dem New Yorker Stararchitekten Marcel Breue und mit dem renommierten Professor Robaschik zusammen. 1989 erhielt er das große Bundesverdienstkreuz am Bande. |  | | urbanicom-Preis 2004 | | | Auf der 27. urbanicom-Studientagung in Münster wurde Richard Engelhorn, Mehrheitsgesellschafter und langjähriger Unternehmensleiter der Firma Engelhorn aus Mannheim, der urbanicom-Preis 2004 verliehen. urbanicom würdigt damit das herausragende Engagement von Richard Engelhorn für die Stadt Mannheim und die Rhein-Neckar-Region. Engelhorn, so der urbanicom-Vorstandsvorsitzende Klaus Hochdörfer, veranstaltet | | mit seinen 950 Mitarbeitern nicht nur seine traditionellen jahreszeitlichen Märkte auf den Kapuzinerplanken, sondern seit vielen Jahren regelmäßige Events zu unterschiedlichsten Themen. Er arrangiert nicht nur Sport-Events und Musikwettbewerbe, sondern hat auch personelle und finanzielle Hilfe für flutgeschädigte Betriebe im Osten 2003 geleistet. Hervorzuheben ist das finanzielle Sponsoring für die Universität Mannheim sowie der auf Initiative von Richard Engelhorn gegründete Initiativkreis Mannheim zur Förderung des Ansehens der Stadt Mannheim als Kultur- und Wirtschaftsmetropole. |  | | urbanicom-Preis 2003 | | | Der Baudezernent der Stadt Halberstadt und Architekt Rainer Schöne wurde auf dem Krongut Bornstedt bei Potsdam mit dem urbanicom-Preis 2003 geehrt. Überreicht wurde die Auszeichnung anläßlich der 26. Studientagung vom urbanicom-Vorsitzenden Klaus Hochdörfer. Herr Schöne erhielt den Preis für seine persönliche Leistung im Zusammenhang mit dem Neuaufbau des Stadtkerns von Halberstadt und der Altstadt-Sanierung und für sein hohes Engagement in der Stadtverwaltung und dem Zusammenwirken mit dem Oberbürgermeister und dem Rat der Stadt. Der Stadtkern von Halberstadt war im April 1945 völlig ausradiert und mehr als 40 % der ehemals 1.600 Fachwerkhäuser zerstört. Dem Wiederaufbau von 12.000 Wohnungen fielen besonders in den 80er Jahren weitere 30 % der verbliebenen Fachwerkhäuser durch planmäßigen Flächenabriss zum Opfer. Nachdem das Stadtzentrum Halberstadts Jahrzehnte lang brach lag, wurde die Stadt 1990 in das Modellstadt-Programm des Bauministers für die neuen Bundesländer aufgenommen. Dabei wurde in Halber- | stadt gemeinsam mit Investoren und Handel ein neues vitales Stadtzentrum geschaffen, mit lebensgerechten Wohnungen, gesundem Handelsmix und großflächigem Einzelhandel am integrierten Standort. Herausragend ist dabei das neue Rathaus und die Neubebauung des Stadtzentrums um die historischennMärkte.  |  | | urbanicom-Preis 2002 | | Ludger Dieckhues, Geschäftsführer der Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt, und Wolfgang Jäger, Geschäftsführer des Vereins Lemgo Marketing, wurden auf Schloss Iburg bei Osnabrück mit dem urbanicom-Preis 2002 geehrt. Überreicht wurde die Auszeichnung anlässlich der 25. Studientagung von urbanicom in Osnabrück vom Vorsitzenden Klaus Hochdörfer. Dieckhues und Jäger erhielten den Preis stellvertretend für den Berufsstand der City- und Stadtmarketingmanager, die sich besonders für eine enge Kooperation zwischen Stadtpolitik und privater Wirtschaft einsetzen. In Bocholt ist es hervorragend | | gelungen, durch eine gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Stadtmarketing zwei neue Einkaufszentren in die City zu integrieren. Lemgo hat in seinem Leitbild für das Stadtmarketing beispielgebend Ziele und Maßnahmen des Marketing und der Stadtentwicklung zusammengefasst. |  | | urbanicom-Preis 2001 | | Die erste Preisträgerin des urbanicom-Preises war im Jahr 2000 die nordrhein-westfälische Ministerin Ilse Brusis, die den Preis stellvertretend für die Initiatoren der NRW-City Offensive "Ab in die Mitte!" entgegennahm. Frau Brusis hat sich für die Verbindung von Kunst, Kultur, Handel und Dienstleistungen eingesetzt. So konnte sie nachhaltig dazu beitragen, die Innenstadt zu fördern als Erlebnisraum und Drehscheibe sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens. |  |
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