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41. Newsletter urbanicom e.V. vom 8. Juli 2010
Tops - TIPPS - TERMINE 
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+++   Spieglein, Spieglein... wie geht es weiter in Stadt und Land? +++
+++   Karl Jasper, Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, in urbanicom Vorstand gewählt +++
+++   Krise noch nicht überstanden +++
+++   Kritik an Kürzung der Städtebauförderung +++
+++     Kurs Innenstadt NRW +++

+++   „Ab in die Mitte!" - Die Innenstadt-Offensive NRW +++
+++   Vorentscheidung beim Wettbewerb „Mittendrin Berlin!" +++
+++   10 Jahre Stiftung Lebendige Stadt +++
+++   Polis und Civitas: Auf der Suche nach Qualität für die Stadtentwicklung +++
+++   Energie: Nachhaltigkeit ist Wertsteigerung +++
+++   Stadt ist Leben - Stadtmarketing als Stadtentwicklung +++
+++   Mut zur Stadtentwicklung +++
+++   Profilierung, Öffentlichkeitsarbeit & Kontakte zu Berliner Geschäftsstraßen +++
+++   Quartiere qualifizieren - managen - positionieren +++
+++   Aktive Entwicklung von Stadt- und Ortsteilzentren +++
+++   Neue Dortmunder Beiträge zur Raumplanung erschienen +++
+++   Generationsgerechtes Wohnen +++
+++   Die Renaissance der Innenstadt +++

+++   30.09.-01.10.2010, Essen, Europäischer Zukunftskongress zum Emscher Landschaftspark +++
+++   34. urbanicom-Studientagung vom 29. bis 31. Mai 2011 in Wiesbaden +++

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TOPS
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+++   Spieglein, Spieglein... wie geht es weiter in Stadt und Land? +++
Mit nahezu 100 Teilnehmern war die 33. urbanicom-Studientagung in Braunschweig gut besucht. Dank hervorragender Unterstützung der Braunschweiger Stadtmarketing GmbH (Herrn Leppa), der IHK Braunschweig (Herrn Dr. Meier und Herrn Hüttinger) sowie den Gastgebern unserer Abendveranstaltungen (Hr. Wilhelmus, ECE, und Herrn Mandac, Galeria Kaufhof) war die Tagung ein voller Erfolg. Besondere Höhepunkte waren der Vortrag „Von Schrumpfhausen nach Bad Schlankstadt „von Dr. Manfred Fuhrich, Leiter des Referats Stadtentwicklung vom Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung Bonn, sowie die Agenda für Stadt und Handel in der zweiten Dekade des neuen Jahrhunderts, die unter dem Titel „Erosion, Konsolidierung, Dezentralisierung?" Herr Prof. Dr. Dr. Erich Greipl, Geschäftsführer der Otto Beisheim Group GmbH & Co. KG. Spannende Podiumsdiskussionen („Wer überlebt im Verdrängungswettbewerb - Händler, Immobilienhändler oder Anleger?") sowie zur Zukunft unserer Stadt („Zwischen Metropole und grüner Wiese!) rundeten die Tagung ab. Nachdrücklichen Eindruck hinterließen auch die Vorträge zum Ethnomarketing in Deutschland von Bülent Bora, Geschäftsführer der KOM Media & Marketing GmbH, Berlin, sowie Ergül Akinci, Geschäftsführer der Bankamiz /Deutsche Bank PGK AG, Frankfurt am Main. Wie immer schien pünktlich die Sonne zur urbanicom-Tagung, man kann fast sagen, dass mit der Tagung der Sommer in diesem Jahr begann!

+++   Karl Jasper, Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, in urbanicom Vorstand gewählt +++
Die Mitgliederversammlung von urbanicom wählte am 7. Juni Herrn Karl Jasper, Ständiger Vertreter der Abteilung Stadtentwicklung und Denkmalpflege beim Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, in den urbanicom Vorstand. Gleichzeitig wurden Jens Imorde, Imorde Projekt- und Kulturberatung GmbH, und Jürgen Mentzel, Centrum II Projektentwicklungs gmbH, als Gäste in den Vorstand aufgenommen.

+++   Krise noch nicht überstanden +++
Im Immobilienbrief Nr. 222 vom 2. Juli 2010, herausgegeben von Werner Rohmert, berichtet Andreas Wellstein, Senior Real Estate Analyst bei DekaBank, über die Lage am Immobilienmarkt des Einzelhandels. Danach erwiesen sich die 1a-Lagen des Einzelhandels als äußerst krisenresistent. An einigen Standorten wie Frankfurt oder München gab es sogar Mietsteigerungen. Die hohe Nachfrage internationaler und nationaler Filialisten bei gleichzeitig begrenztem Angebot führte dazu, dass Leerstände die Ausnahme blieben. Die insolvenzbedingten Lücken von Textilketten oder kleineren Kaufhäusern können meist ohne Probleme aufgefüllt werden. Schwieriger sah und sieht es dagegen für Nebenlagen und schlecht positionierte Einkaufszentren aus, die als Folge der Krise mehr Leerstände und Mietrückgänge verzeichneten. Für den Rest des Jahres rechnet er mit stabilen Mieten in den Top-Lagen und ab 2011 mit Mietsteigerungen.
Nachlesen können Sie diesen Artikel unter: http://www.rohmert-medien.de/wp-content/uploads/2010/07/Der-Immobilienbrief-Nr-222.pdf.

+++   Kritik an Kürzung der Städtebauförderung +++
Die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) hat sich äußerst kritisch mit der vorgesehenen Etatkürzung für die Städtebauförderung des Bundes beschäftigt. Während die Etats für Verkehr und Bauen weitgehend ungeschoren bleiben, soll die Städtebauförderung des Bundes um nahezu 50% gekürzt werden. Wörtlich heißt es: „In der Logik des intelligenten Sparens, das die Bundesregierung angekündigt hat, wirken die Beiträge aus dem Ramsauer Ressort eher unbeholfen und vom Gegenteil beseelt: Gerade die Städtebauförderung zählt zu den nationalen Programmen, die eine hohe regionale Wirkung haben, auf breiter Front Beschäftigung initiieren und den Prozeß der notwendigen Anpassung räumlicher Nutzungsstrukturen an sich ändernde gesellschaftliche und ökonomische Anforderungen verstetigen. Angesichts der gewaltigen Herausforderungen, die ein globale Standortkonkurrenz für die Entwicklung der Städte in Europa bedeutet, ist der Schritt, hier den Rotstift anzusetzen, nicht nur strategisch fatal, sondern auch ökonomisch kontraproduktiv. Die Zukunft der europäischen Gesellschaften liegt in den Städten, wer mit fadenscheinigen Argumenten aus der Förderung von Stadtentwicklung aussteigt, verbaut sich selbst und seinen Kindern eine chancengleich Zukunft."
Nachlesen können Sie den ganzen Artikel unter: http://www.srl.de/message.php?dvopgid=8&id=669.

+++   Kurs Innenstadt NRW +++
Das Netzwerk Innenstadt NRW in Münster hat unter dem Titel „Kurs Innenstadt NRW - Positionen, Ansprüche und Forderungen aus dem Netzwerk Innenstadt NRW" ein Positionspapier herausgegeben, das sich als gemeinsamen und nachdrücklichen Appell an alle verantwortlich Handelnden und Entscheidungsträger in und für unsere Innenstädte steht und eindringlich auffordert, der Entwicklung der Innenstädte Nordrhein-Westfalen höchste Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Das Positionspapier beschreibt das gemeinsame Verständnis von Innenstadt und formuliert die Herausforderungen und die Notwendigkeit für Veränderungen in der erforderlichen Vielfalt und Breite. Das Positionspapier richtet sich vor allen Dingen an die Politikerinnen und Politiker, nicht nur im Land NRW, an die Kommunen, an die zahlreichen Innenstadtakteure und nicht zuletzt an die Bürgerinnen und Bürger. Nähere Informationen zum Netzwerk Innenstadt NRW finden Sie unter: http://www.innenstadt-nrw.de/home/.

Kontakt: Netzwerk Innenstadt NRW, Geschäftsstelle, Schorlemerstraße 4, 48143 Münster, Telefon: 0251/4144153-0, Fax: 0251/4144153-33, E-Mail: info@innenstadt-nrw.de.

Bereits im Februar hatte Sigurd Trommer, Denkwerkstatt der Montag Stiftungen gAG und Mitglied des Fachbeirats des Netzwerks Innenstadt NRW und stellvertretender Vorsitzender von urbanicom e.V., auf der Tagung Innenstadt 2010 in Arnsberg unter dem Titel „Innenstädte benötigen..." seine Überlegungen zur Frage, was in ein Positionspapier zur Innenstadt hineingehöre, formuliert. „Die Stadt ist das Herz des Staates. Und ohne Herz ist ein Körper tot. Stadt ist nicht nur Funktion, sondern auch Emotion, auch Idee". Trommer wies ausdrücklich auf die verantwortungsvolle Aufgabe der Kommunalpolitiker hin. „Wenn wir es nicht schaffen, zufriedene und stolze Bürger in unsere Gemeinde zu generieren, dann hauen die Leute ab!. Die Beiträge der Tagung Innenstadt 2010 sind in einer Broschüre zusammengefasst.
Herausgeber: Netzwerk Innenstadt NRW, Geschäftsstelle, Schorlemerstraße 4, 48143 Münster, Telefon: 0251/4144153-0, Fax: 0251/4144153-33, E-Mail: info@innenstadt-nrw.de.

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TIPPS
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+++   „Ab in die Mitte!" - Die Innenstadt-Offensive NRW +++
Mit dem Städtetreffen der im Landeswettbewerb erfolgreichen Städte ist „Ab in die Mitte!" 2010 Anfang Mai in seine „heiße Phase" gestartet. Vertreterinnen und Vertreter aller 20 siegreichen Kommunen trafen sich mit den Initiatoren und Sponsoren der City-Offensive NRW in der Hauptverwaltung der GALERIA Kaufhof GmbH in Köln. Im Fokus des Treffens standen das Kennenlernen und die Vorstellung der siegreichen Konzepte. Unter dem Motte „Stadt: Kern: Gesund" hatte die City-Offensive „Ab in die Mitte!" für das Jahr 2010 alle Kommunen in NRW aufgerufen, vor Ort Projekte und Prozesse zu initiieren und/oder zu fördern, die geeignet sind, Innenstädte, Ortskerne und Stadtteilzentren in ihren städtischen Funktionen zu sichern bzw. zu optimieren. Ziel ist die Sicherung und Entwicklung zukunftsfähiger und attraktiver Innenstädte und Ortszentren in NRW.
Nähere Informationen unter: http://www.abindiemitte-nrw.de/.

+++   Vorentscheidung beim Wettbewerb „Mittendrin Berlin!" - Acht Initiativen für Finalrunde qualifiziert +++
Beim diesjährigen Wettbewerb „MittendrIn Berlin! Die Zentren-Initiative" ist eine Vorentscheidung gefallen. Für die Finalrunde der gemeinsamen Aktion des Landes Berlin, der IHK Berlin und der privaten Wirtschaft zur Stärkung der Berliner Zentren und Geschäftsstraßen wurden von einer Jury acht Beiträge ausgewählt und mit jeweils 5.000 Euro ausgezeichnet. Nunmehr sollen die Ideen weiter vertieft werden. Der bereits zum fünften Mal ausgelobte Wettbewerb unter dem Motto „Vielfalt auf den Punkt gebracht" für neue Ideen und kreative Vorhaben zur Entwicklung von Geschäftsstandorten hatte mit 35 Projektideen eine Rekordbeteiligung verzeichnet.
Nähere Informationen unter: http://www.mittendrin-berlin.de/home bzw. unter: http://www.mittendrin-berlin.de/mix/Mittendrin.Berlin.15332.jkRde.De.pdf.

+++   10 Jahre Stiftung Lebendige Stadt +++
Zehn Jahre „Lebendige Stadt": Seit Gründung im Sommer 2000 engagiert sich die Stiftung unter Leitung ihres Kuratoriumsvorsitzenden Alexander Otto für die Zukunft der europäischen Städte. In der zurückliegenden Dekade hat die „Lebendige Stadt" eine Vielzahl von Projekten mit Best-Practice-Charakter initiiert und mit insgesamt rund 30 Millionen Euro gefördert. Das Journal Nr. 20 der Reihe „Lebendige Stadt" stellt noch einmal die Projekthighlights der letzten 10 Jahre vor. Außerdem erzählen Prominente, was die Stiftung „Lebendige Stadt" aus ihrer Sicht bewirkt hat.
Das Journal Nr. 20 steht zum Download bereit unter: http://www.lebendige-stadt.de/web/template2neu.asp?sid=436&nid=&cof=239.

+++   Polis und Civitas: Auf der Suche nach Qualität für die Stadtentwicklung +++
Qualität in der Stadtentwicklung ist kein einfacher Begriff. Alle reden davon, jeder fordert sie ein, oft ohne klar sagen zu können wie sie aussieht. Wir haben es beim Thema Stadt mit einer Vielzahl verschiedener Aspekte zu tun, die jeder für sich nach Qualität in der Entwicklung verlangen. Leider summieren sich einzelne Qualitätsmerkmale nicht automatisch zu einem Optimum, die Summe fachlicher Teiloptimierungen führt keineswegs automatisch zu einem überzeugenden Ganzen. Sich widersprechende Ziele, fachliche Schwerpunkte und Interessen verlangen der Stadtentwicklung eine eigene Qualität ab, die sowohl im Einzelnen als auch in der Stadt insgesamt zum Tragen kommt. Dieser Auffassung ist Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Berlin/Leipzig, urbanicom-Preisträger des Jahres 2008, der sich hierzu in der Zeitschrift STADTund RAUM, Ausgabe 3/2010, äußert. Nähere Informationen zu der Fachzeitschrift und die Bezugsquelle finden Sie unter: http://www.stadt-und-raum.de/index.php?hr=stadtundraum&ur=fachzeitschrift&c=start.
Kontakt: STADTundRAUM Messe und Medien GmbH, Alte Schule Bannetze, 29308 Winsen/Aller, Tel.: 05146/98860, Fax: 05146/9886-29, E-Mail: fachzeitschrift@stadtundraum.de.

+++   Energie: Nachhaltigkeit ist Wertsteigerung +++
Über Nachhaltigkeit beim Städtebau diskutierten wir viel auf unserer 32. Studientagung in Saarbrücken. Die Thematik ist auch Gegenstand verschiedenster Beiträge in dem wie immer sehr interessant aufgemachten German Council Magazin, dessen Ausgabe 01 nunmehr vorliegt. Besonders verwiesen sei auf den Beitrag von Werner Sobek („Bauschaffen im Sinne der Nachhaltigkeit"). Prof. Dr. Werner Sobek ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. und Leiter des Instituts für Leichtbau, Entwerfen und Konstruieren an der Universität Stuttgart. An unsere diesjährige Studientagung schließt der Beitrag von Michael Pöppl an, freier Journalist in Berlin, der über ein weitgehend unterschätztes Segment im Deutschen Einzelhandel schreibt: „Den Verkauf von Lebensmitteln, die den strengen muslimischen Regeln des ‚Halal' erfüllen, boomt schon seit mehreren Jahren. ‚Halal' auf Arabisch und ‚helal' auf Türkisch bedeutet ‚<das Zulässige>, <das Erlaubte>.
Bestellmöglichkeit des Magazins unter: http://www.gcsc.de/de-magazin.html.
Kontakt: German Council of Shopping Centers e.V., Bahnhofstraße 29, 71638 Ludwigsburg, Tel.: 07141/388083, Fax: 07141/388084, E-Mail: office@gcsd.de

+++   Stadt ist Leben - Stadtmarketing als Stadtentwicklung +++
Die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. hat ein Positionspapier zum Stadtmarketing und Stadtentwicklung herausgegeben. Er möchte darauf hinwirken, dass in den Städten die Kooperation von Stadtmarketing und Stadtentwicklung ideologisch entlastet und gefördert wird. Dazu muss das Gegeneinander von vermeintlich oder tatsächlich pragmatisch operativer und kurzfristiger Marktorientierung im Stadtmarketing einerseits und reiner Konzeptorientierung ohne Durchsetzungs- und Umsetzungskraft in der strategischen Stadtentwicklung andererseits dringend aufgehoben werden.
Das Positionspapier finden Sie unter: http://www.bcsd.de/upload/docs/bcsd_positionspapier_stadtentwicklung.pdf.
Kontakt: Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V., Geschäftsstelle Tieckstraße 38, 10115 Berlin, Tel.: 030/28 042671, Fax: 030/28042673, E-Mail: office@bcsd.de

+++   Mut zur Stadtentwicklung +++
„Es ist erstaunlich, wie viele große und kleine Städte die Stadtentwicklung als rein gottgegeben oder als rein schicksalhaft betrachten." Mit diesem Satz beginnt Sigurd Trommer, Vorstand der Denkwerkstatt der Montag Stiftungen Gemeinnützige AG und stellvertretender urbanicom-Vorsitzender, seinen Aufsatz zum Thema „Stadtentwicklung - ein Unikat", dem ersten Beitrag in dem von Marion Klemme und Klaus Selle herausgegebenem Buch „Siedlungsflächen entwickeln".
Nähere Informationen zu dem Buch und die Bestellmöglichkeit finden Sie unter: http://www.rohn-verlag.de/38.html.

+++   Profilierung, Öffentlichkeitsabeit & Kontakte zu Berliner Geschäftsstraßen +++
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sowie die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen und die IHK Berlin haben gemeinsam einen Ratgeber zur Profilierung von Geschäftsstraßen herausgegeben. Von der Bedeutung der Geschäftsstraße und Zentren für Berlin bis zu Ideen für die Umsetzung von Initiativen, der Medienarbeit und Beispielen, wie man den öffentlichen Raum verschönern kann, enthält der Ratgeber viele Tipps für die tägliche Arbeit der Geschäftsstraßeninitiativen.

Kontakt: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Referat Stadtentwicklungsplanung, MittendrIn Berlin! Die Zentren-Initiative,  Birger Scholz, Am Köllnischen Park 3, 10173 Berlin, Tel.: 030/90251290, Fax:030/ 90251197, E-Mail: birger.scholz@senstadt.berlin.de  und IHK Berlin, Bereich Infrastruktur und Stadtentwicklung, Christof Deitmar, Fasanenstraße 85, 10623 Berlin, Tel.: 030/31510411, Fax: 030/31510105, E-Mail: christof.deitmar@berlin.ihk.de.

+++   Quartiere qualifizieren - managen - positionieren +++
Dies ist der anspruchsvolle Titel von cimadirekt, Zeitschrift für Stadtentwicklung und Marketing, Ausgabe 1/2010, der sich ausführlich mit dem status quo von Business Improvement Districts in Deutschland befaßt - mit und ohne gesetzlicher Grundlage.
Mehr Informationen zu dieser aktuellen Ausgabe und die Bestellmöglichkeit finden Sie unter: http://www.cima.de/cimadirekt/index.php.

+++   Aktive Entwicklung von Stadt- und Ortsteilzentren +++
Die von der Dipl.-Ing.e Beckmann und Föhrer GbR herausgegebene Schriftenreihe Stadt+Handel beschäftigt sich in der Ausgabe 03/2010 mit der aktiven Entwicklung von Stadt- und Ortsteilzentren. Anlass hierfür ist, dass die Zentren verstärkt im Focus der Diskussionen zur Stadt- und Quartiersentwicklung stehen. Sowohl in Fachkreisen als auch in der breiten Öffentlichkeit ist die hohe Bedeutung für die Stadt- und Quartiersentwicklung unumstritten.
Die aktuelle Ausgabe finden Sie unter: http://www.stadt-handel.de/fileadmin/stadt_handel/downloads/Stadt_Handel_Newsletter_07.pdf.

+++   Neue Dortmunder Beiträge zur Raumplanung erschienen +++
Vor kurzem sind zwei neue Bände in den Dortmunder Beiträgen zur Raumplanung erschienen, auf die wie Sie hinweisen möchten.
Band 134: Indra Mertens „Gesundheitsfördernde Stadtentwicklung".
Informationen hierzu und das Bestellformular finden Sie unter: http://www.raumplanung.uni-dortmund.de/irpud/pubdetails/viewpublication/Blaue_Reihe/134/.
Verkehr, V/8: Susanna Böhler „Nachhaltig mobil"
Informationen hierzu unter: http://www.raumplanung.uni-dortmund.de/irpud/pubdetails/viewpublication/Verkehr/8/.

+++   Generationsgerechtes Wohnen +++
Die Fachzeitschrift RaumPlanung des Informationskreises für Raumplanung (IfR) e.V, beschäftigt sich in der aktuellen Ausgabe 149/April 2010 hauptsächlich mit dem Thema „Generationsgerechtes Wohnen". Demografische, ökonomische und soziale Strukturen verändern sich kontinuierlich. Die Anpassung von Infrastrukturen und Wohnungsbestand in unseren Städten muss damit einhergehen. Mehr denn je wird nun mit neuen Wohnformen experimentiert, die den Ansprüchen und Wünschen von Familien und Alleinerziehenden, Singles und alten Menschen besser gerecht werden als bisherige Wohnangebote. Kommunen und Wohnungswirtschaft müssen sich hierauf einstellen, wollen sie immer flexibler und älter werdende Bewohner/innen nicht verlieren. Eine zukunftsorientierte Stadtentwicklungspolitik trägt dazu bei, dass junge Familien nicht mehr ins Umland abwandern und ältere Menschen die Vorteile kurzer Wege und besserer Versorgung in urbanen Strukturen nutzen können.
Detailinformationen und Bezugsmöglichkeiten finden Sie unter: http://www.ifr-ev.de/index.php?id=639.

+++   Die Renaissnce der Innenstadt +++
In vielen bundesdeutschen Kommunen ist eine Neuorientierung der Investitionstätigkeiten in Handel und Dienstleistung auf die Innenstadt zu beobachten. Nicht nur innenstädtisches Wohnen ist wieder „in", auch im Einzelhandel und in der Immobilienwirtschaft insgesamt zeigt sich eine neue Dynamik. Zum einen ist diese Beobachtung sicherlich auf die immer stärker greifenden „Regulierungen" im Einzelhandel zurückzuführen. Ausdruck hierfür sind u.a. die zahlreichen Einzelhandelskonzepte, mit denen Entwicklungen „auf der grünen Wiese" erschwert werden. Zum anderen lässt sich auch die These vertreten, dass durch eine gezielte Standortentwicklung im Innenstadtbereich Kunden und deren Wünsche sowie Erwartungen aufgegriffen und befriedigt werden können. Hierfür ist nach den Erfahrungen ein integriertes, nachhaltiges Standortmanagement notwendig. Eckpunkte eines nachhaltigen Innenstadtmanagement aus Kundensicht werden in der Aprilausgabe 2010 des InfoDienstes der GMA behandelt.
Die aktuelle Ausgabe des InfoDienstes finden Sie unter: http://www.gma.biz/contents/infodienst/info_04_2010.pdf.

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TERMINE
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+++   30.09.-01.10.2010, Essen, Europäischer Zukunftskongress zum Emscher Landschaftspark „Unter freiem Himmel"
Das Jahr 2010 ist eine Wegmarke in der Entwicklung des Emscher Landschaftsparks seit seiner Entstehung aus der IBA Emscher Park 1989 bis 1999. Es ist nicht nur das Jahr der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR.2010, die dem Park und seiner Strategie des Landschaftswandels durch ihr Motto "Wandel durch Kultur - Kultur durch Wandel" essentiell verbunden ist, sondern es markiert auch den Aufbruch in den Umbau des Neuen Emschertals als Herzstück des Emscher Landschaftsparks. Eine gute Gelegenheit, den Blick zu weiten und den Vergleich aktueller Planungsstrategien für Metropolregionen zu suchen.

Der Emscher Landschaftspark ist längst nicht mehr ausschließlich eine Strategie der Landschaftsentwicklung und des Strukturwandels - er wurde zu einer realen, erlebbaren Freizeit- und Erholungslandschaft gestaltet. Dieser größte europäische Regionalpark in einem Ballungsraum gilt darüber hinaus als einzigartiges Beispiel einer postindustriellen Kulturlandschaft. Der Wandel des Ruhrgebiets wird auch in Zukunft umfangreiche Veränderungen in Flächennutzung und Infrastruktur mit sich bringen. Der Transformationsprozess steht heute unter veränderten wirtschaftlichen, demografischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Für den Emscher Landschaftspark erfordert dies eine Neuausrichtung seiner Programmatik.  

Das Kulturhauptstadtjahr 2010 soll daher genutzt werden, einer nationalen und internationalen Fachöffentlichkeit Ausblicke in die neue, dritte Dekade der Parkentwicklung im Rahmen des Fachkongresses zu geben. Aufbauend auf dem Parkbestand, dem Masterplan Emscher Landschaftspark 2010, den Erfahrungen in Entwicklung, Pflege und Nutzung der Parklandschaft werden im Rahmen des Kongresses Fragen zu Zukunftsoptionen des Emscher Landschaftsparks und der Metropolregion Ruhr diskutiert.
Detailinformationen, Programm und Anmeldung unter: http://www.metropoleruhr.de/entdecken-erleben/emscher-landschaftspark/programm-2010/zukunftskongress.html.

+++ Und last but not least: Bitte jetzt schon notieren: 34. Studientagung von urbanicom vom 29. bis 31. Mai 2011 in Wiesbaden +++